Samstag, 16. Dezember 2017

ROSSAVIELLE

Wenn altbekannte Musiker sich neu formieren, dann ist das Interesse des Publikums natürlich sehr hoch. Wenn die betreffenden Herren ihre musikalische Lehrzeit bei so hervorragenden Gruppen wie LIEDERLICH SPIELLEUT einerseits und NO SECRETS IN THE FAMILY andererseits verbracht haben, steigt die Erwartenshaltung an.
Die 1988 entstandene Gruppe ROSSAVIELLE wird diesen Erwartungen gerecht. Binnen kürzester Zeit verbreitet sich der Name und steht schon bald als Markenzeichen für Folkmusik bester Qualität.
(Zit. "Concerto 1990")

Foto: Ernst Mark / Quelle: Concerto 

LP / CD: Very F. Tricky (1990) Shamrock Records

"Very F. Tricky" wurde in zehn anstrengenden Aufnahmetagen unter der geduldigen Betreuung Gustav Wirtls im Timberlandstudo aufgenommen. Das Konzept dafür war hauptsächlich eine vielseitige Dokumentation der Arbeit ROSSAVIELLES abzuliefern, die duch die größtenteils eigenen Kompositionen etwas sehr individuelles zu werden verspricht. Ganz im Stil der Folk-Tradition haben die Nummern jenen lebendigen Touch, der die mühevolle Kleinarbeit während der - nicht allzu häufigen - Proben vergessen läßt. Unterstützt wurde die Gruppe dabei von Dermot Hyde, einem Schotten am irischischen Dudelsack. Er lernte sich per Fernkurs das Plattenrepertoire ein, reiste diretissima nach Waidhofen und verewigte sich unwiederbringlich (very tricky).
Zit. ("Concerto")


 



Samstag, 18. November 2017

Winfried Eigner - WINNIE & CO, SAN SEBASTIAN, KEROSIN

Die Musikprojekte des Burgenländers (Steinbrunn) Winfried "Winnie" Eigner.

Winnie & Co
"Happy-Sound"-Partie um den Burgenländer Winfried "Winnie" Eigner, die im Oktober 1977 aus der Gruppe "Battlefield" hervorging.
Winfried Eigner (git,voc), Bomba (bg,voc) Harald Lagler (git,voc), Robert Reb (dr)

Take Me Home / Freedom (1977) Bellaphon BA 20072

Tscharle / Da Tog Is Aus (1978) Can Am Records S I 926

SAN SEBASTIAN
Folkquartett.
Winfried Eigner (dr,voc,git), Silvia Eigner (voc), Harald Lagler (git,voc) Albert Eigner (bg,voc,git)

Dream Well / Just Need Your Love (1980) Stonewell Records 6480855

KEROSIN
"Neue Welle"-Band. "Der Mod" wurde mehr als 20 Jahre später auf dem "Flieger-Flug 3"-Sampler wieder veröffentlicht ! 
> Typischer NDW-Rock. < (Zit. "Als die Welt noch unterging")
Erich Neuwirth (bg,voc), Gagic Gran (git,voc), Winfried Eigner (git,voc), Zvezdan Kostic (dr)


Der Mod / Auserwählt (1982) Stonewell Records 7782

Mittwoch, 1. November 2017

DRAGON FLY


Quelle: Steirisches Rockarchiv / Manfred Sucher

MC: DRAGON FLY (1981) STYRIA SOUNDSTUDIO 8104


  Die Hardrock Band "Dragon Fly" wurde 1980 von der angeführten Stammbesetzung gegründet, die sich - mit Ausnahme des Sängers Manfred "Dalton" Sucher - aus Musikern der ehemaligen Fehringer "Engine Band" rekrutierte. Die Musiker trafen sich im Sommer 1980 im ehemaligen Feldbacher Cafe "Lenz" zu einem informativen "Umtrunk", dem umgehend erste Bandproben folgten. M."Dalton" Sucher sammelte zuvor musikalische Erfahrungen im Duo mit Erich Rath (erfolgreiche Teilnahme beim NZ-Bandwettbewerb), darauf als Mitglied der urigen Rockband "Groazte Goaß", sowie als Liedermacher (Dritter/NZ-Bandwettbewerb/1980/mit Eigenkomposition "Todesengel Heroin").
Das erste Live-Konzert spielte "Dragon Fly" sehr erfolgreich im damaligen legendären Bad Tatzmannsdorfer "Kamakura". In den Folgejahren gab es viele gefeierte Auftritte vom steirischen Raum, über das südliche Burgenland, bis nach Wien (wie etwa zwei mal beim traditionellen "Wiener Prater Open Air", mit internationalen Top-Acts wie z. B. "Dollar Brand", "Omega", "Karat", sowie österreichischen Musikern wie "Harry Stojka Express", "Sigi Maron", "Mojo Blues Band", u.v.a.). Eine Einladung führte die Band auch als Hauptact zu einem Open Air Konzert nach Frankfurt am Main. Die kreative Produktivität der Musiker mündete in zahlreichen Eigenkompositionen, die - zusammen mit einigen Coverversionen - bei den Konzertbesuchern großen Anklang fanden. Bei den Livekonzerten bediente man sich ab und an (im Stile von "Manfred Manns Earth Band") sogar einer Multimedia-Show mit Einspielung von Filmen und Dias. Von Anfang an kristallisierte sich auch ein "Stammpublikum" heraus, das der Band regelmäßig zu ihren Auftritten folgte. Im Sommer 1981 wurde unter Produzent Kurt Keinrath (als dessen Erstproduktion!) und Tontechniker Mick Fink im Studio des Feldbacher Musikhauses ein Tonträger eingespielt und veröffentlicht, der aussnahmslos Eigenkompositionen enthielt. Die damalige Beliebtheit der Rockband "Dragon Fly" führte zwischenzeitlich sogar dazu, dass Fans den Namen der Formation auf Bürgersteigen der Stadt Feldbach verewigten!
1983 stieß als Sängerin Renate Grießbacher zur Formation, um M."Dalton" Sucher zu ersetzen, der sich zwischenzeitlich eine kurze Auszeit genommen hatte. Dieser kehrte aber bald wieder mit neuem Elan zurück. In dieser geänderten Formation spielte man bis 1985. Schließlich erfolgte 1986 eine finale Umbesetzung. Die ausgeschiedenen Mitglieder Ewald "Mugl" Hirschmugl, Renate Grießbacher u. Manfred "Dalton" Sucher wurden durch Peter Siegl (Drums)und Karl "Charly" Hofmeister (Leadsänger) ersetzt. In dieser Konstellation war man noch bis zum finalen Auftritt 1988 aktiv.

Ewald "Mugl" Hirschugl ist heute u.a. in der "Blech Bixn Bänd" aktiv. Isi u. Martin Pierbaumer spielen in der Fehringer Formation "Billtown". Manfred "Dalton" Sucher ist aktuell Mitglied des Grazer Session-Projektes "Radio Ratcave" (unter anderem mit Paul Michael Pilz, Vic Lösch,Frank Auer u. weiteren Musikern), das schon einige unveröffentlichte Tonträger eingespielt hat (Freejazz, Funk, Rock, Blues). Auch Nik Halbwedl beteiligt sich noch regelmäßig an Sessions mit Gleichgesinnten in Feldbach.
Quelle: Nik Halbwedl / M. Sucher+STEIRISCHES ROCKARCHIV (www.rockarchiv.steiermark.at)

Aktuell gibt es Laut Ewald Hirschmugl sogar Pläne für ein Comeback der Band !

Ewald "Mugl" Hirschmugl: Schlagzeug, Gesang (1980-1986)
Isidor Pierbaumer: E-Gitarre, Gesang (1980-1988)
Manfred "Dalton" Sucher: Leadsänger, Akkustische Gitarre (1980-1986)
Martin Pierbaumer: Bassgitarre, Gesang (1980-1988)
Nik Halbwedl: Keyboards (1980-1988)

 Quelle: Steirisches Rockarchiv / Manfred Sucher

 Quelle: Steirisches Rockarchiv / Manfred Sucher

 Quelle: Steirisches Rockarchiv / Manfred Sucher




 


Sonntag, 29. Oktober 2017

TRIP (1971) - Fatty George & Silke Schwinger


Copyright: Leopold Nekula / Viennareport.at
TRIP (1971/2017) DIGATONE DIG 008 

Eine Pop-Oper von Silke Schwinger und Fatty George
mit: Ronny Williams, Su Kramer, Franklink Summers, Julia Migenes und Jürgen Marcus

 „Trip“ war die österreichische Variante des Musicals „Hair“, nur etwas extremer in allen Facetten. Die 1971 vom ORF produzierte Hippie-Oper verschreckte einst das österreichische Fernsehpublikum, da hier drogenkonsumierende, langhaarige Jugendlichen gezeigt wurden, die einen Ausweg aus der Realität suchen und in einem zwielichtigen Guru ihren Erlöser finden. Eingebettet in grelle Bühnenbilder, die der Maler Ernst Fuchs entworfen hatte, implodierte der Narrativ letztlich in einem halluzinigenen Horrortrip. Zusätzlich verstärkte wurde der visuelle Eindruck von einem ausgekochten Soundtrack unter der Leitung der Wiener Musiker-Legende Fatty George, der hier mit Sitar, psychedelischem Funk und verschrobenen Jazzelementen experimentierte. In seiner Band wirkten zukünftige Superstars, wie etwa Karl Ratzer, Peter Wolf, Richard Schoenherz und Leszek Zadlo, die anno 1971 jeweils noch am Anfang ihrer Karriere standen. Nach der fertiggestellten Produktion des Soundtracks schlossen sich die Jazzer des Kollektivs der ORF Big Band an, die Rocker gründeten Gipsy Love. Der „Trip“ stellt nicht nur ein bedeutendes Stück heimischer Popgeschichte dar, sondern gilt unter Experten einhellig als eine der gelungensten Musikproduktionen der heimischen Hippie-Ära. Das Innsbrucker Label Digatone veröffentlicht nun erstmals eine liebevoll restaurierte Neuauflage der Soundtrack-LP, die seinerzeit nur in kleiner Stückzahl erschien und auf Tauschbörsen inzwischen hohe Sammlerbträge erzielt.
(Quelle:  ACCORDIA 1. Österreichischer Schallplattenclub)

Das Original:
TRIP (1971) TELEFUNKEN SLE 14678 P





Samstag, 21. Oktober 2017

Boris Bukowski - Gibt's ein Leben vor dem Tod ?


 
 
GIBT'S EIN LEBEN VOR DEM TOD ? (2017) Run For Fun Record 5/2017
 
Erhältlich als CD, LP und Download
 
Die Frage aller Fragen ist: war es das?/War das schon alles oder kommt noch was?/ Sitzen wir am Ende noch im falschen Boot?/Und: gibt´s ein Leben vor dem Tod?“
(„Gibt´s ein Leben vor dem Tod?“)
 
Photo: Peter Korrak (Copyright)
 
Diese Fragen stellt uns Boris Bukowski im Titelsong seines neuen Albums, er präsentiert sich dabei mit dessen 13 Stücken in bestechender musikalischer Form, inhaltlich auf  (manchmal zwinkernder) Augenhöhe mit dem vielbeschworenen Zeitgeist. Bukowski kommentiert und karikiert mit seinen Texten gekonnt und pointiert den mitunter galoppierenden Wahnsinn unserer Tage, fühlt gleich mit dem Opener „money“ scharfzüngig mit seiner unverkennbaren Stimme dem goldenen Kalb Geld auf den moralisch morschen Zahn und zeigt, dass er keine Lust hat den hektischen Tanz darum bedingungslos mitzumachen.
Es wäre verführerisch bei „Gibt´s ein Leben vor dem Tod?“ von einem Alterswerk zu sprechen. Bei dem aus der Steiermark stammenden Wahlwiener Boris Bukowski, der seinen 70er mit einem Tandemsprung aus dem Flugzeug feierte, führt dieser Begriff nur fast zwangsläufig in die Irre und wird der vorliegenden, dynamischen und spannenden, durch und durch heutigen, oft dringlichen Musik nicht gerecht. Ja, da ist Nachdenklichkeit und gelassene, wache Reflexion („Wenn die Musik aufhört zu spielen“), die eingestandene Melancholie des Liebenden („Mein Herz schlägt immer noch nach dir“, mit der wunderbaren Zeile „Und ich kann dich zu jeder Zeit auch bei Dunkelheit mit geschlossenen Augen sehen“), aber da sind auch Energie und kritische Reibung („Diese Stadt“, „Nur ein Kopierfehler in der Evolution“, „Wir leben auf der Aschenbahn“), Überschwang („Die schönste Sünde“) und Humor („Hör!“).
Das alles im Kontext der Kunst eines lebenserfahrenen Musikers, der sich durch das viele schon Erlebte und Gemachte nicht den Zugang und nicht die Lust auf das noch zu Erlebende und das noch zu Machende verbauen läßt. Am ohrenfälligsten gerät diese traumwandlerische Balance, dieses musikalische Surfen entlang der Schnittstellen von Gestern, Heute und Morgen mit „Kokain 2017“, ein Bukowski-Standard, mit Produzent Bernd Heinrauch ins Jahr 2017 geholt. Es ist wunderbar passend, dass Boris Bukowski sein erstes Studioalbum seit 18 Jahren, auf dem eigenen Run For Fun Label veröffentlicht, mit dem Lied „Kunst ist Leben“ abschließt. Wie ein Credo bekräftigt es die (glückliche!) Lebenswahl des studierten Juristen Bukowski – die Musik! Ausgehend von einem Zitat des Künstlers Joseph Beuys verleiht es dem Album als Ganzes noch zusätzliche Kohärenz. „Kunst ist Leben und Leben ist Kunst/wir alle sind Künstler und die Welt gehört uns.“
Der Zusammenhalt, der Fluss des Albums sind überhaupt phänomenal. Schlicht erstaunlich, wie es Boris Bukowski gelingt mit seiner Stimme und seinem Material die langjährige Arbeit, die unterschiedlichen Studios und die 26 (!!!) beteiligten Musiker_innen und Produzenten  in eine sinnliche und logische Ordnung zu bekommen, eben keinen kreativen Fleckerlteppich abzuliefern. Wir hören 13 differenziert realisierte Songs, die zusammen gehören und so zusammen klingen, als würden sie genau jetzt!, genau so! klingen müssen. Die hochkarätigen Beiträge von unter anderem Depeche Mode Drummer Christian Eigner, Niko Stoessl, den Sängerinnen Gina Charito und Jacqueline Patricio, Wolfgang Schlögl, Bukowskis Liveband Bunte Hunde, den Bläsern von Parov Stelar, Bernd Heinrauch und vielen anderen bis hin zu Ernst Molden, der sich lustvoll an der fundamentalen Religions/Kirchen-Kritik von „Im Namen Gottes Amen“ beteiligt, verhelfen dem jeweiligen Song zu einem Maximum an Wirkung.
Dabei ist das keine auf billigen Effekten aufgebaute Musik, die um rasches Gefallen buhlt, die Lieder haben Tiefe und Seele, lassen den Hörer_innen subtil den Platz, ihren eigenen Zugang zu der Musik und den Geschichten Bukowskis zu finden. Dieser hat mit Erfahrung – Boris Bukowski hat mit Magic 69 am Fundament der österreichischen Popmusik mitgebaut und ihr als Solokünstler diverse Highlights und Hits verschafft – und ungebrochenem künstlerischen Abenteuergeist seiner Diskographie mit „Gibt´s ein Leben vor dem Tod?“ ein spätes Prunkstück verpasst. Dabei ist sich Boris Bukowski als „zeitlos Zeitgenössischer und Meister des Understatements“ treu geblieben, wie ihn sein Kollege Ronnie Herbholzeimer liebevoll und treffend charakterisierte.
Ja, es gibt ein Leben vor dem Tod, und was für eins!
Quelle: http://release.at/  Release Public Relations - Josef Schartner e.u.

Sonntag, 17. September 2017

AUSTELLUNG: GANZ WIEN - Eine Pop-Tour - Wien Museum



Sechs Jahrzehnte Wiener Pop-Geschichte, dargestellt anhand von Hot Spots der Musikszene. Die Tour führt zu Lokalen, Diskotheken, besetzten Häusern, Radiostationen und Studios: Vom Künstlertreff Strohkoffer, in dem Helmut Qualtinger seine Figur des „Halbwilden“ entwickelte, über den Folkclub Atlantis und die 80er-Kultdisco U4 bis zum Studio von Kruder & Dorfmeister, wo in Wohnzimmeratmosphäre der coole Wiener Downbeat der 90er-Jahre erfunden wurde. Das „rhiz“ am Gürtel bietet bis heute der harschen Elektronik ein Domizil.

Die einflussreichsten Musikerinnen und Musiker haben in der Ausstellung ihren Auftritt. Wolfgang Ambros spielt den „Hofer“, Falcos „Kommissar“ geht um. Anarcho-Bands wie Novaks Kapelle oder Drahdiwaberl lassen die Fetzen fliegen, die Schmetterlinge protestieren mit der „Proletenpassion“.  Studio-Equipment erinnert an die Glanzzeiten der international gefeierten Wiener DJ-Szene, ehe die Ausstellung mit Acts wie Gustav, Wanda und Bilderbuch in der Gegenwart landet.

Es gibt viel zu hören (mehr als 40 AV-Stationen!), aber auch zu sehen: Unbekanntes Archivmaterial, Videos, Flyer, Konzertfotos, Plattencover, Bühnenoutfits und Lifestyle-Accessoires, Musikinstrumente und Kurioses. Ganz Wien als Popstadt. Die Donau außer Rand und Band.

Quelle: Wien Museum

Wien Museum
Karlsplatz 8
1040 Wien



Der empfehlenswerte Austellungskatalog !

Dienstag, 25. Juli 2017

CHIPS







Die niederöstereichische New Wave-Band CHIPS ("Der Grund warum wir zusammenspielen, ist der Spaß am Musik machen. Tiefergehende Anliegen haben wir nicht") entstand im Februar 1981 und schaffte trotz mehrere Plattenveröffentlichungen nie den Sprung in die "Oberliga" des Austro-Rock.

> Typischer "Austro-Wave" mit Normalrock-Vergangenheit < (Zit. "Als die Welt noch unterging")

Bassistin Christa Kosak war zu dieser Zeit auch für Fotos und Artwork zweier Singles von Ronnie URINI verantwortlich.

Michael Wald (git,voc), Gerald Berger (git,voc), Christa Kosak (bg,voc), Tommi Neustädtl (dr)


Single: Keep On Beaming / Glimmering Angel (1981) Chips Prod. CH 001
Danke Alex Magrutsch für den Scan dieser seltenen Single !




Single: Irrtum / Weisser Strand (1982) WEA 24 9993-7




Split-EP: Liebestoll-EP (1982) U-Prod. 00-Sex
CHIPS - "Ich warte"













LP: TONTRÄGER (1982) WEA A 58 730


Sampler: Roter Engel (1982) Desaster 120 559
Chips:
A2 - With Your Love
B4 - Fly